AGT üben draussen / Improvisierter Übungsbetrieb

Erstellt von Ute Oelkers | |   Neuigkeiten

Schneeheide. Um ihren Leistungsstand unter Beweis zu stellen, gehen die Atemschutzgeräteträger (AGT) der Feuerwehr üblicherweise zwei mal pro Jahr auf die „Strecke“. Das heißt, sie üben auf der AGT-Strecke in Soltau.

Dort klettern sie die Endlosleiter empor, beweisen sich beim Hammer ziehen und müssen durch ein käfigartiges Labyrinth kriechen. Hier werden Gegenstände bewegt, montiert bzw demontiert. Das alles unter eingeschränkter Sicht bedingt durch Kunstnebel, eingespielte laute Geräusche und Wärme, die in die Anlage geleitet wird.

In diesem Jahr ist das anders. Ein Üben wie sonst ist derzeit nicht möglich; die Übungsstrecke ist gesperrt. Alternativ wurde nun ein Übungsprogramm zusammengestellt, um trotzdem das Leistungsniveau der AGT abzurufen.

Hierzu trafen sich die Feuerwehrleute der SG Rethem im September/Oktober in kleinen Gruppen an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Schneeheide. Nach dem Zusammenbau und Anlagen der Atemschutzgeräte gehen die AGT eine bestimmte Strecke zügig über das Übungsgelände.

Im zweiten Teil des Programms müssen die Kräfte je zweimal die Brandsimulationsanlage über die Aussentreppe besteigen und jeweils einen 10 kg Kanister mit hoch schleppen.

Anschließend zweimal nach oben steigen und die Kanister einzeln wieder nach unten tragen. Auch bei dieser Übung kommen die AGT in Schweiß und zum Teil an ihre Grenzen.

Text: Ute Oelkers


Bildquelle: Ute Oelkers


 

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